Hakomi - Erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie

Was ist Hakomi?

Der Name dieser Therapieform sagt schon viel über sie aus. „Hakomi“ ist ein Wort aus der Sprache der Hopi-Indianer und bedeutet übersetzt als Frage „Wer bist du?“ oder als Aussage „Der, der du bist“. Bei der Hakomi-Therapie geht es darum, uns selbst anhand ganz persönlicher Erfahrungen tiefer kennenzulernen.

Der Körper als Spiegel der Seele

Viele von uns geraten immer wieder in ähnliche belastende Lebenssituationen. Verantwortlich sind oft alte Glaubenssätze, derer wir uns gar nicht mehr bewusst sind. Viele seelische und geistige Prozesse sind jedoch bei genauer Beobachtung sehr gut im Körper wahrnehmbar.

In einer Hakomi-Sitzung verlangsamen wir Situationen so, dass wir mitverfolgen können, wie unser Körper reagiert. So kommen wir nach und nach unseren alten Überzeugungen auf die Spur.

Warum immer ich? - Ein praktisches Beispiel

Hier ein Beispiel, wie eine Hakomi-Sitzung aussehen kann: Sie haben sich in einer ganz bestimmten Situation in Ihrem Alltag unwohl gefühlt oder fragen sich: „Warum passiert mir das immer wieder?“ In der Sitzung beginnen Sie, diese Situation zu schildern. Gemeinsam erforschen wir, was diese Situation, wenn Sie sie erzählen und damit noch einmal innerlich durchleben, in Ihrem Körper auslöst.

Da der Körper sehr eng mit Seele und Geist verknüpft ist, können Sie darüber auf direktem Weg zu den vielschichtigen Emotionen, die mit dieser Situation verbunden sind, vordringen. Diese reichen oft bis in die Kindheit zurück.

Neue Dimensionen

Sobald die alten Glaubenssätze erkannt sind, kann behutsam Platz für neue, erfüllende Erfahrungen geschaffen werden. Meine Aufgabe als Therapeutin ist dabei, einen liebevollen, akzeptierenden Raum zu öffnen und Sie mit meiner geschulten Wahrnehmung in Ihrem persönlichen Prozess zu unterstützen.